Das
Hebelhaus 1826
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historische Ansichten
aus der Ortschronik von 1937
Ansicht
auf einem Foto
aus den 50-er Jahren
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Das Haus wurde im
Jahre 1562 errichtet, 1718 erfolgte der Umbau in seine bis heute nahezu
unverändert erhaltene Form.
Die Familie Hebel besaß und bewohnte nur das obere Stockwerk, das Ursula Hebel
als Erbteil erhalten hatte. 13 Jahre seiner Kindheit und frühen Jugend
verbrachte Johann Peter jeweils im Winter hier - im Sommer wohnte die Familie
bei ihrer Dienstherrschaft in Basel, wo J. P. denn auch am 10. Mai 1760 geboren
wurde. Nach dem Tod seiner Mutter 1773 holte ihn Hofdiakon Preuschen nach
Karlsruhe. Hebel erbte das Haus, verkaufte es jedoch bereits 1774 an den
Gresgener Bürger Jakob Böhler. Nach 1787 wechselte es in den folgenden Jahren
mehrmals den Besitzer.
1850 konnte die damalige "Lesegesellschaft zum Pflug" in Schopfheim das obere
Stockwerk für 651 Gulden erwerben. 1862 wurde es der Hausener Hebelstiftung für
1000 Gulden überlassen.
1875 gelang es der Stiftung, durch einen Tausch das Untergeschoß und somit das
gesamte Haus in ihren Besitz zu bringen.
Bis 1958 waren die beiden Wohnungen des Hebelhauses vermietet und es litt stark
unter dieser Beanspruchung. Im Hinblick auf den 200 Geburtstag von Johann Peter
Hebel beschloss der Gemeinderat die Umwandlung zum Dorfmuseum sowie eine
gründliche Renovation. 1960 wurde das denkmalgeschützte Haus mit der nahezu
originalgetreu erhaltenen Hebelschen Wohnung im OG der Öffentlichkeit zugänglich
gemacht. |