Ein historisch wertvolles Exponat
haben wir mit dieser Fibel erhalten.
Es ist die Fibel, die in Hausen
verwendet wurde.
Beachtenswert, wie die Erziehung im nationalsozialistischen Geist sich durch
alle Themen zieht und eine schleichende Indoktrination auf scheinbar
harmlosen Samtpfoten daherkommt.
Hitler und Hitlerjugend sind immer dabei:
ob als Pimpfe und Jungvolk zu Beginn
(heute würde man es Abenteuerurlaub nennen)...
... ob (natürlich) als
Grußformel beim ersten Brief.
So wird der Bogen geschlagen
- vom kindlichen Spiel als Rekrut (!), aber natürlich mit Gewehr und Kugel
- schon ernster: über Deutschland,
für das man sterben möchte (!)
- den Führer, den alle lieben und der die Kinder liebt, wenn ...(siehe den
vorigen Punkt)
- und wieder zurück zu den Pimpfen, die ja nur ganz hilfsbereit ganz
harmlose Dinge tun:
Ebenso wird für den Mai
der übliche
harmlos-verkitschende Klischee-Kleister verwendet -
angereichert mit der Verknüpfung von führerlicher Fügung (oder sollte man
sagen Verfügung)
mit göttlichem Beistand.
Richtig zur Sache geht es dann an der "Weihenacht":