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1908 |
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| Durch die
Industrialisierung Hausens stieg die Bevölkerung gegen Ende des 19.
Jahrhunderts auf weit über 1000 Einwohner an. Im Gebäude von 1849 herrschte eine drangvolle Enge: ohne Fünfer- Bänke(!) hätten die 185 Schülerinnen und Schüler, die 1892 zur Schule gingen, keinen Platz gefunden. Seit ca. 1900 mussten auch die Mädchen den Unterricht bis zum 14. Lebensjahr besuchen - eine 8- jährige Volksschule als Minimum für alle Kinder wurde somit am Ende eines langen Prozesses verwirklicht. |
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| 1908 erst wurde,
vor allem dank des Einsatzes des damaligen Bürgermeisters
Roths, eine größere Schule mit 4 großen Klassenräumen gebaut, in denen nun auch wieder Zweier- Bänke genügten (die Fünfer- Bänke sollen alten Hausenern zufolge aber noch einige Zeit im Einsatz gewesen sein). Vormittags hatte die 5. - 8. Klasse Unterricht, nachmittags die 1. - 4. Klasse. 4 Lehrer waren nun eingestellt, so dass grundsätzlich jeder Klasse ein eigener Lehrer und ein eigenes Klassenzimmer zur Verfügung standen. |
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Die Schülerin Anna Minut besuchte 1908 die 4. Klasse der Hausener Volksschule. Über den Bau des Schulgebäudes verfasste sie 2 Aufsätze, die von ihrem Lehrer Wilhelm Bernhard mit der Note 1 bewertet wurden. Das Heft wurde uns von ihrer Enkelin anlässlich des Jubiläums 2008 zur Verfügung gestellt. zum Aufsatz über den "Bau der Schule" zum Aufsatz über die "Einweihung" |
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| Lehrer Wilhelm Bernhard | Schulmeister und Lehrer |
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