| Die Biblischen Geschichten |
| Anlass |
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Wirkung | |
| Nachdem die reformierte und lutherische
Kirche in der evangelischen Landeskirche vereint worden waren, stellte
sich u.a. die Frage nach einem schulischen Lehrwerk.
Die wichtigsten Texte des Alten und Neuen Testamentes sollten für Schule und Schüler aufbereitet werden. Diese Aufgabe fiel letztlich Hebel zu, nachdem er sich zuvor in einem Gutachten Gedanken gemacht hatte, wie dieses Unterrichtswerk aussehen sollte. |
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Im Jahre 1855 wurden die Biblischen Geschichten
als Schulbuch zurückgezogen.
Die persönliche Auswahl und der Erzählstil Hebels waren für strenge Theologen wohl zu frei. Dass Hebel manche biblischen Szenen sogar in alltägliche Szenen versetzte, könnte ihnen besonders missfallen haben. Im privaten Bereich gehörten die Erzählungen lange zur gängigen religiösen Kinderliteratur. |
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| Die Arbeit begann Hebel im Jahre 1818.
Sie zog sich dann länger hin, als er zunächst dachte. Erst im
Jahre 1823? konnten die Biblischen Geschichten veröffentlicht werden.
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Getrost darf man sie als das Alterswerk Hebels bezeichnen, denn hier kann Hebel alle Register seines Könnens ziehen. Als Dichter führt er den Gesprächstil des Schatzkästleins fort und als Pädagoge orientiert er sich an dem Lern- und Entwicklungsstand seiner 10 bis 15-jährigen Zielgruppe. Als Theologe predigt er keine abstrakte Theologie, sondern einen lebensbejahenden, tätigen Glauben. | Literaturtipps:
Basler Hebelstiftung, HRSG: Johann Peter Hebel, Wesen Werk Wirkung, Basel 1990 Uli Däster: Johann Peter Hebel in
Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Hamburg 1973 |