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| Faksimile des Kalenders |
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Die Kalendergeschichte ist eine Textform eigener Art. Sie ist neben der
amerikanischen Short Story Vorläufer der modernen Kurzgeschichte.
Ernst Bloch, Berthold Brecht und Franz Kafka
beziehen sich auf das Kurzprosawerk Hebels. |
Obwohl Hebel selbst ein sehr angepasster Bürger war, gilt seine Sympathie
den einfachen Menschen in Stadt und Land. Seine bekanntesten Figuren in
diesem Sinne sind:
der Zundelheiner, der Zundelfrieder und der
Rote Dieter. Ein ganz besonderer und eigener Typ ist dabei der
Zirkelschmied. |
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Spiegel der Welt
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Die Kalendergeschichten lassen sich als
Textform zwar nicht einheitlich fassen, aber in ihnen spiegelt sich die
gesamte Welt der Zeit Hebels. |
Während der Kalender für die breite
Öffentlichkeit bestimmt war, dachte Hebel bei der Veröffentlichung der
ursprünglichen Kalendergeschichten im Schatzkästlein an die gebildete
bürgerliche Schicht. Auch in der sprachlichen Bearbeitung trägt er dieser
Zielgruppe Rechnung. |
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| Ansicht einer
besonders schönen Ausgabe des Schatzkästleins |
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Kannitverstan...
Diese Lebensparabel wurde in viele Sprachen
der Welt übersetzt. |
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Hebel sah sich als
großen Menschenfreund!
Als solcher wird er in den populären
Geschichten fassbar. |
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Was Paul Watzlawick, Anthony de Mello, Brigitte Lämmle u.a. für unsere Zeit
sind, war Hebel in seiner Zeit für viele Menschen, nämlich ein
Lebensberater.
Wenn man so will, ist Hebel auch ein Vorläufer der heutigen Familien- und
Verhaltenspsychologie.
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Ein weiterer
Kalendertext: Das
letzte Wort |
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Hier
die vollständige Sammlung der Kalendergeschichten |